Die Luftfahrtindustrie unterstützt Humanitäres Engagement

Zur Betonung der Rolle der Luftfahrtindustrie in der Unterstützung der  Katastrophenhilfe, fand am Mittwoch auf der ILA in Berlin eine Veranstaltung rund um das Thema Humanitäres Engagement statt.

Mit einer Verdoppelung der registrierten Katastrophen innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte von 200 auf 400 pro Jahr ist auch der Bedarf an humanitärer Hilfe stark angestiegen. Im Jahr 2006 waren 130 Millionen Menschen von Naturkatastrophen betroffen, im Jahr 2010 waren es bereits 240 Millionen.

Der designierte Präsident des BDLI, Dr. Lutz Bertling, sprach mit Medienvertretern und Fachleuten der Branche über die Bedeutung der Zusammenarbeit von nichtstaatlichen Organisationen und der Privatwirtschaft – im speziellen der Luftfahrtindustrie – um auf den Mehrbedarf an humanitärer Hilfe reagieren zu können.

„Die Luftfahrtindustrie kann entsprechende Mittel und Kompetenzen für die gestiegenen Anforderungen an die humanitären Hilfsorganisationen zur Verfügung stellen, sagte Dr. Bertling. Wir können die Organisationen damit  bei ihrer Arbeit unterstützen. Einige der genau dafür einsetzbaren Produkte stellt die EADS erstmals auf der ILA vor.

Dazu gehören beispielsweise der Eurocopter EC135 für den Katastrophenschutz, das Transportflugzeug Airbus A400M, ein mobiles Krankenhaus von Cassidian sowie ein spezielles Kommunikationssystem von Astrium.

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